Ungültige E-Vignette für Ungarn

Wenn Sie zu diesem Abschnitt navigieren, haben Sie höchstwahrscheinlich einen Brief von uns erhalten. Der Grund dafür ist entweder, dass Sie die Maut für die Benutzung der gebührenpflichtigen ungarischen Autobahnen nicht bezahlt haben, oder dass die E-Vignette zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht gültig war.

Ungültige E-Vignette

Was könnten die Gründe dafür sein, dass eine E-Vignette zum Zeitpunkt der Kontrolle ungültig ist?
  • Die E-Vignette ist abgelaufen oder die Gültigkeit hat noch nicht begonnen – Sie sollten überprüfen, ob der Zeitpunkt der Kontrolle, Datum und Uhrzeit, innerhalb der auf der E-Vignette angegebenen Gültigkeitsdauer lag. Laut Gesetz* haben Sie ab dem Zeitpunkt der Einfahrt in den gebührenpflichtigen Straßenabschnitt 60 Minuten Zeit, um eine gültige E-Vignette zu kaufen. Wenn die Kontrolle außerhalb des Gültigkeitsbereichs stattfand, kann es sein, dass Sie der Ersatzmaut unterliegen. In diesem Falle empfehlen wir Ihnen, den ausstehenden Betrag aus unserem Brief vor Ablauf der 60-Tages-Frist zu begleichen. Sollten Sie mehrere Benachrichtigungen von uns erhalten haben, besuchen Sie bitte den Abschnitt Maximierung section
  • Fehlerhaftes Kennzeichen – Das amtliche Kennzeichen auf dem Kontrollabschnitt oder in der Bestätigungsmeldung weicht vom amtlichen Kennzeichen des Fahrzeugs ab. Unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen können Sie das Korrekturverfahren in Anspruch nehmen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt Korrektur.
  • Falsche Fahrzeugkategorie – Sie haben eine E-Vignette für eine andere Fahrzeugkategorie erworben. In solchen Situationen kann Ihnen eine Zusatzgebühr oder eine Differenzgebühr auferlegt werden. Für weitere Informationen über die unterschiedlichen Kategorien der E-Vignette besuchen Sie bitte den folgenden link.
  • Falls das Fahrzeug über eine Jahresgenehmigung für ein bestimmtes Komitat verfügt, aber nicht zwischen den in der Verordnung genannten Knotenpunkten eingesetzt wird (z. B. auf dem mautpflichtigen Straßennetz eines anderen Komitates), kann eine Zusatzgebühr erhoben werden.

Korrektur

Die E-Vignetten-Korrektur findet Anwendung in den folgenden Situationen:
  • Falls das auf der E-Vignette registrierte Kennzeichen nicht mehr als 3 fehlerhafte Zeichen enthält *Korrektur kann auch in den Fällen angewendet werden, in denen sowohl das Kennzeichen als auch das Länderkennzeichen fehlerhaft eingegeben wurden. Blockfehler können nicht geändert werden
  • Falls sich das auf der E-Vignette angegebene Länderkennzeichen von dem in den Fahrzeugpapieren angegebenen Länderkennzeichen unterscheidet
errorBEACHTEN Sie bitte
  • Bei der Berichtigung eines sich aus dem Vertauschen der Zahl „0” und des Buchstabens „O” , der Buchstaben „Ü“ und „UE“, der Buchstaben „OE und „Ö“ bzw. der Zahl „1” und des Buchstabens „l” ergebenden Irrtums wird keine Dienstleistungsgebühr berechnet.
  • Ihr Antrag, Ihr Anruf oder Ihre E-Mail hat keine aufschiebende Wirkung auf die Fristen in Ihrem Zahlungsaufforderungsschreiben. Auch dann nicht, wenn Sie Dokumente eingereicht haben. Versäumen Sie daher bitte nie die in den Zahlungsaufforderungen angegebenen Zahlungs- und Einreichungsfristen. Bitte lesen Sie aufmerksam die Informationen in der 1. Zahlungsaufforderung.
  • Korrektur kann auch in den Fällen angewendet werden, in denen sowohl das Kennzeichen als auch das Länderkennzeichen fehlerhaft eingegeben wurden. Blockfehler können nicht geändert werden (z.B. BH 07 UAI in 07 BH UAI).
Die gesetzlichen Voraussetzungen für den Abschluss dieses Verfahrens sind:
  • Kontaktaufnahme und Zusendung der Kopie der E-Vignette, der Zulassungsbescheinigung Teil I (Kfz-Schein) Ihres Fahrzeuges und der Vollmacht (falls Sie nicht Gegenstand der Geldbuße sind) innerhalb von 60 Tagen ab dem Datum, an dem Sie unsere erste Benachrichtigung erhalten haben
  • Die Bezahlung, der in der Korrekturrechnung angegebenen Bearbeitungsgebühr für die Korrektur innerhalb der in der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist
Ich bin nicht mehr im Besitz der E-Vignette

Unser Unternehmen hat keinen Zugang zum Vignettensystem. Deshalb können wir keine Vignettenkopie für Sie beschaffen. Trotzdem ist die Verkaufsstelle in der Lage, eine Kopie zur Verfügung stellen. Hierfür ist es nicht notwendig, dem Geschäft, in dem Sie diese gekauft haben, einen Besuch abzustatten. Sie können eine E-Mail an die Verkaufsstelle mit dem ausgefüllten Antragsformular senden . Bitte überprüfen Sie die folgende interaktive Karte mit den ungarischen E-Vignetten-Verkaufsstellen, um die Verkaufsstelle zu identifizieren und nach Überprüfung der Liste der Kontaktdaten mit dieser in Kontakt zu treten.

Suchen nach dem Kontakt der E-Vignetten-Verkaufsstelle

Hauptverkaufspunkte

MOL

Ungarn

+36-1209-0000
+36-1-464-0464

Österreich

+43 1 21120 1100

OMV

Ungarn

+36-1-381-9700

SHELL

Ungarn

+36-1-436-3200
+36-1-436-3301

Nickelsdorf

+43-2146-2882

IBUSZ

Ungarn

+36-96-220-124
+36-1-485-2700

Maximierung

Wenn Sie für dasselbe Kraftfahrzeug zweimal oder mehrmals wegen einer unberechtigten Straßennutzung Zahlungsaufforderung erhalten haben, können Sie auf Grund der 45/2020 Verordnung die Maximierung der Zusatzgebühr beantragen.

  • Bislang konnte der Antrag auf Maximierung nur auf mehr als zwei Fälle beantragt werden. Gemäß der neuen Verordnung Nr. 45/2020 ist auch bei zwei Fällen möglich.
  • Das Kontrolldatum der letzten unbefugten Benutzung der gebührenpflichtigen Straße lag vor Eingang der ersten Zahlungsmitteilung des ersten Vorganges.
  • Der schriftliche Antrag hat innerhalb von 75 Kalendertagen nach Erhalt der ersten Zahlungsmitteilung des ersten Vorganges per Post oder E-Mail bei der UAI vorzuliegen.
  • Der Antrag wird von der NUSZ Zrt. innerhalb von 30 Tagen geprüft und die Entscheidung wird dem Antragsteller mitgeteilt. m Falle der Annahme muss der Antragsteller die Beträge der ersten beiden Vorgänge innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Benachrichtigung bezahlen.

Falls diese Kriterien erfüllt sind, werden die anderen Vorgänge automatisch abgeschlossen.

Für weitere Informationen zur Maximierung kontaktieren Sie uns kontaktieren Sie uns bitte.

Zuschlagamnestie

  • In diesem Fall kann der gleiche Halter für dasselbe Kraftfahrzeug einen Antrag auf eine vergünstigte Zahlung der wegen der am Tag der Einreichung des Antrags und in den 180 Tagen davor bemerkten unberechtigten Straßennutzungen verhängten Zuschlägen einreichen.
  • Dazu müssen Sie einen schriftlichen Antrag einreichen.
  • Wenn Sie innerhalb von 30 Tagen ab Entscheidung über den Antrag, die Höhe des vergünstigten Zuschlages (d.h. das Sechsfache des für das Kraftfahrzeug maßgebenden und verhängten normalen Zuschlages) und zwei Inkassokosten bezahlen, sind die sonstigen Zuschlagsforderungen als gezahlt anzusehen.

Häufige Fragen

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Ungültige E-Vignette.

Bei Angabe eines falschen Kennzeichens/Länderkennzeichens kann das richtige Kennzeichen – bis zu einer Abweichung von höchstens 3 Zeichen – mit einer entsprechenden Änderung der Kennzeichen/Länderkennzeichen erfasst werden. Eine Bearbeitungsgebühr ist zu zahlen. Bei der Berichtigung eines sich aus dem Vertauschen der Zahl „0” und des Buchstabens „O” , der Buchstaben „Ü“ und „UE“, der Buchstaben „OE und „Ö“ bzw. der Zahl „1” und des Buchstabens „l” ergebenden Irrtums wird keine Dienstleistungsgebühr berechnet. Für weitere Information suchen Sie den Teil Korrektur auf.

Das Korrekturverfahren kann in dieser Situation nur in einem der Kundendienstbüros der NUSZ Zrt. durchgeführt werden. Um sich mit der Nationalen Mauterhebung Geschlossene Dienstleistung-AG in Verbindung zu setzen, klicken Sie bitte auf den folgenden link.

Sie können einen schriftlichen Antrag auf Zuschlagamnestie einreichen und das sechsfache des reduzierten Zuschlages samt zwei Inkassokosten für die Fälle bezahlen, die 180 Tage vor Einreichung des Antrages angefallen sind. Dieses Verfahren kann nur für dasselbe Kraftfahrzeug und demselben Halter verwendet werden.

Wir erhalten die offiziellen Informationen über den Eigentümer des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Kontrolle von der Kfz-Zulassungsbehörde, bei der das Kennzeichen registriert wurde. Da Sie zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht mehr Eigentümer des Fahrzeugs waren, senden Sie uns bitte die Kopien der offiziellen Dokumente, die den Eigentümerwechsel belegen (z.B. Kaufvertrag, Abmeldebestätigung).

Gemäß Abschnitt 12 (1) der Mautverordnung 45/2020 eine als Sendung mit Rückschein laut § 33/B Abs. 5 Verkehrs per Post aufgegebene Aufforderung zur Zahlung der Zusatzgebühr ist – bis zum Nachweis des Gegenteils – am Tag des Versuchs der Zustellung als zugestellt zu betrachten, wenn der Empfänger die Übernahme verweigert hat. War die Zustellung erfolglos, weil die Sendung von der Wohnanschrift, dem Aufenthaltsort, der Unterkunft bzw. dem Sitz des Empfängers mit der Angabe „wurde nicht gesucht”, „Empfänger an einen unbekannten Ort verzogen” oder „umgezogen” zur Absender zurückkommt, ist das Dokument bis zum Nachweis des Gegenteils am zwanzigsten Tag nach dem Tag der Aufnahme bei der Post als zugestellt zu betrachten. Der Absender unterrichtet den Empfänger innerhalb von acht Tagen nach Kenntnisnahme – in einer einfachen Postsendung – vom Eintreten der Zustellungsannahme und setzt den Empfänger zugleich von den Regeln des Einspruchs gegen die Zustellungsannahme in Kenntnis.

Sie sollten uns einen Polizeibericht über den Vorfall vorlegen.

Die Zahlungsfrist von 60 Tagen, nach der dieser Betrag erhöht wird, ist in der Mautverordnung 45/2020 eindeutig geregelt.
Sollten Sie den ersten Antrag nach Ablauf der Frist bereits bezahlt haben, sind wir gesetzlich berechtigt, die Differenz einzuziehen. Der Vorgang kann erst abgeschlossen werden, wenn der gesamte angeforderte Betrag eingegangen ist.

Per E-Mail einen von der Bank ausgestellten Zahlungsnachweis senden, der bescheinigt, dass die Zahlung vor dem Fälligkeitsdatum von Ihrem Konto abgebucht wurde. Erst nach Überprüfung des Zahlungsbeleges, sind wir in der Lage, den Vorgang abzuschließen.

Unter bestimmten Bedingungen können Sie von dieser Zahlungsmethode profitieren. Weitere Informationen zu Ratenplänen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Zunächst sollten Sie sich vergewissern, dass die Briefe, die Sie erhalten, sich nicht auf einen weiteren Vorgang beziehen. Sie können die Briefe unter Berücksichtigung von Aktenzeichen, NUSZ-ID-Nr., Fotos, Zeitpunkt der Kontrolle, Ort, Betrag usw. vergleichen. Wenn Sie Unterschiede zwischen diesen Dokumenten feststellen, bestehen höchstwahrscheinlich mehre Vorgänge in unserem System. In dieser Situation empfehlen wir Ihnen, uns so schnell wie möglich anzurufen und sicherzustellen, dass Sie die Zahlung vor Ablauf der Frist vornehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie die Zahlung getätigt haben, aber keinen Verwendungszweck bei der Überweisung angegeben haben, so dass die Zahlung nicht einem bestimmten Fall zugeordnet werden konnte. In diesem Falle sollten Sie uns den Zahlungsnachweis vorlegen. Danach wird unsere Buchhaltung versuchen, die Zahlung zu identifizieren und auf Ihren Vorgang einzubuchen.

In der Regel teilt uns die NUSZ Zrt. die Abwicklung dieser Verfahren mit. Dieser Prozess kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, und deshalb erhalten Sie weiter Briefe von uns. In dieser Situation sollten Sie uns die von der NUSZ Zrt. zu Ihrem Vorgang ausgestellten Dokumente zukommen lassen.

Falls Sie die angeforderten Dokumente direkt bei der ausstellenden Stelle eingereicht haben, nachdem Sie den 1. Brief von der UAI erhalten haben, sind wir laut Gesetz und unserem Vertrag mit der NUSZ Zrt. berechtigt, Bearbeitungsgebühren zu erheben, die die Kosten für die Halterermittlung, die Kosten der Fallbearbeitung und die Postgebühren beinhalten.

Wenn Sie das Fahrzeug vor einiger Zeit verkauft haben und keine Kopie des Dokuments besitzen, können Sie diese bei der Kfz-Zulassungsbehörde erhalten.

Die wegen unerlaubter Straßenbenutzung erhobene Geldbuße wird nach Kennzeichen erhoben, jedoch nicht mehr als eine Geldbuße im Laufe eines Kalendertages. Die Geldbuße wegen unerlaubter Straßenbenutzung wird einmalig fällig, wenn mehrere aufeinanderfolgende unerlaubte Straßenbenutzungen festgestellt werden, wenn zwischen der ersten und der letzten an verschiedenen Kalendertagen erfolgten Feststellung nicht mehr als 60 Minuten vergangen sind und an keinem der Tage der ersten und der letzten Feststellung durch die Mauterhebungsorganisation eine weitere unerlaubte Straßenbenutzung festgestellt wurde.

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